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Aufruf zur Umfrage: „Unerwünschtes Verhalten“ von Kindern und Jugendlichen in stationären Erziehungshilfen

Die Erziehungshilfen stehen aktuell unter großem Entwicklungsdruck (fachlich und politisch). Umso wichtiger ist es, zukünftige Entscheidungen besonnen und auf Grundlage zuverlässiger Daten zu treffen. Deshalb laden wir Fachkräfte aus den stationären Hilfen herzlich ein, noch bis zum 4. Oktober 2026 an unserer Studie mitzuwirken.

Wie reagieren Fachkräfte auf Verhalten von Kindern und Jugendlichen, das sie aus ihrer Perspektive als „unerwünscht“ bewerten? Dies ist die zentrale Fragestellung unseres Forschungsprojektes zum Thema „Umgang mit unerwünschtem Verhalten in den stationären Erziehungshilfen“, das aus Mitteln der Kommission für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) gefördert wird.
 

Informationen aus dem pädagogischen Gruppenalltag

Im Rahmen dieser deutschlandweiten Fachkräftebefragung gehen wir den Fragen nach, mit welchen Formen „unerwünschten Verhaltens“ Fachkräfte im pädagogischen Gruppenalltag stationärer Hilfen nach § 34 SGB VIII konfrontiert werden und wie sie mit diesen Verhaltensweisen umgehen. Zudem interessieren uns ausgewählte institutionelle Rahmenbedingungen, in denen die Fachkräfte ihr professionelles Handeln gestalten.
 

Professionelles Handeln und Konsequenzen sollen beleuchtet werden 

Im Ergebnis geht es uns um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, die sowohl professionelles Handeln als auch mögliche Konsequenzen für Kinder und Jugendliche in den Hilfen beleuchtet. Die Studie baut auf diverse qualitativ und quantitativ ausgerichtete Forschungen zum Thema auf und ist als Nachfolgestudie der Dortmunder Forschungsgruppe um Richard Günder aus dem Jahr 2007 zum Thema „Reaktionen auf unerwünschtes Verhalten in der Stationären Erziehungshilfe“ in aktualisierter und erweiterter Form zu verstehen. 


Einladung zur Mitwirkung an Studie

Die Erziehungshilfen stehen aktuell unter großem Entwicklungsdruck (fachlich und politisch). Umso wichtiger ist es, zukünftige Entscheidungen besonnen und auf Grundlage zuverlässiger Daten zu treffen. Deshalb laden wir Fachkräfte aus den stationären Hilfen herzlich ein, an unserer Studie mitzuwirken. Ebenso freuen wir uns, wenn Multiplikator_innen in ihren Arbeitsbezügen auf unsere Studie aufmerksam machen.
 

Zu den Rahmenbedingungen: 

  • Wer kann teilnehmen? Alle pädagogischen Fachkräfte, die im Gruppendienst der stationären Erziehungshilfen (§ 34 SGB VIII) tätig sind.  
  • Wie lange dauert die Teilnahme? Die Bearbeitung des Online-Fragebogens dauert 15-20 Minuten und bleibt vollständig anonym.
  • Bis wann? Sie können im Zeitraum vom 7. September bis zum 4. Oktober 2026 teilnehmen. 
     

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse wird im Laufe des Jahres 2027 erfolgen. Bei Fragen oder für weitere Informationen zur Studie stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.
 

Herzlichen Dank an alle, die unser Vorhaben unterstützen!

 

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

KONTAKT

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

Professorin

Münster, Sozialwesen

Julia Kuhn und Johanna Stein

Studentische Mitarbeiterinnen

umuv-studie(at)katho-nrw.de 

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