Demokratie(-Bildung) in der Migrationsgesellschaft
Dabei steht der Blick auf eine Migrationsgesellschaft im Mittelpunkt, die von vielfältigen Lebensgeschichten und heterogenen Erfahrungen geprägt ist, zugleich aber eine Zunahme der Abwehr von Pluralität und dem Beschwören eines vermeintlich ursprünglichen homogenen „Wir“ erlebt. Die Rolle von Bildungsprozessen für die Stärkung und Förderung von demokratischen und solidarischen Strukturen wird dabei besonders in den Fokus genommen.
Die Vorlesungsreihe findet an ausgewählten Dienstagen von 16:00 – 18:00 Uhr im Hörsaal S2 im Schloss (barrierearm zugänglich) statt und richtet sich an Studierende, Lehr- und Fachkräfte, Ehrenamtliche sowie alle weiteren Interessierten. Sie bietet Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse, theoretische Fragestellungen und praxisorientierte Ansätze im Bereich der politischen Bildung in einer Migrationsgesellschaft. Den Auftakt macht am Dienstag, den 15. April, Dr.in Linda Supik mit einem Vortrag zum Thema „Freiheit, Gleichheit und das Grundrecht auf Antidiskriminierung“. Weitere Themen umfassen u.a. die Ergebnisse der Mitte-Studie zu rechtsextremen und demokratiegefährdenden Einstellungen in Deutschland, die Herausforderungen und Chancen einer gendersensiblen islamischen Theologie im Rahmen der Demokratiebildung sowie die Erinnerungsarbeit zur NS-Vergangenheit.
Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Vorlesungsgebäude ist barrierearm zugänglich.
WEITERE INFORMATIONEN
KONTAKT
Prof. Dr. Judith Conrads
Professorin, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Münster, Sozialwesen