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Internationales Online-Seminar: „Inclusion under conditions of vulnerability"

Am 24. Juni fand das internationale Online-Seminar „Inclusion under conditions of vulnerability: a comparative study of France and Germany“ der Université Paris-Est/Créteil (UPEC), der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der katho Standort Paderborn statt. Prof. Dr. Marc Breuer und drei Masterstudierende der katho nahmen an dem Projekt teil und stärkten so die internationalisierte Lehre und Vernetzung.

Prof. Dr. Marc Breuer, Jana Michelle Germakowsky, Alina Hennig, Rike Jagersma

Die katho am Standort Paderborn im Austausch mit der UPEC (Paris) und der TH Würzburg-Schweinfurt.

Die französischen Studierenden stellen ihre Forschung vor.

Internationalisierung ist ein Kernthema der Hochschullandschaft. Dass sich die Vernetzung mit anderen Hochschulen neben klassischen Modellen wie Austausch und Erasmuspartnerschaften mittlerweile auch über die Nutzung von Onlineformaten etabliert, zeigt, dass Digitalisierung auf allen Ebenen greift. Am Standort Paderborn wurde am 24. Juni die Gelegenheit mit einem Onlineseminar genutzt, um die Kooperation zwischen der katho, der Université Paris-Est/Créteil und der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt zu stärken.

Unter dem Titel: „Inclusion under conditions of vulnerability: a comparative study of France and Germany“ untersuchten Studierende und Lehrende Theorien und Konzepte der Inklusion in der Sozialen Arbeit – insbesondere im Kontext der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung – ländervergleichend zwischen Deutschland und Frankreich. Im Austausch mit den Kolleg_innen und Kommiliton_innen aus Paris und Würzburg-Schweinfurt gelang es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der französischen und deutschen Sozialarbeit gezielt herauszuarbeiten. Auf diese Weise konnten alle Teilnehmenden die eigene Praxis reflektieren und um eine länderübergreifende Perspektive erweitern.

Studierende stärken Vernetzung und referieren in einem internationalen Rahmen

Die Studierenden entwickelten dabei wertvolle wissenschaftliche Impulse und stellten Ihre Ideen in Vorträgen vor: Ameline Bibian, Valentin Douvry und Tristan Hanrard von der UPEC (Paris) referierten darüber, wie sich theoretische Konzepte in der Praxis umsetzen lassen. Seitens der katho präsentierten Jana Michelle Germakowsky, Alina Hennig sowie Rike Jagersma, wie Sozialarbeitende Teilhabe im Rahmen der Integrationsförderung fördern können. Abschließend bündelten Prof.in Dr.in Hakima Mounir, Prof.in Dr.in Laurence Costes, Prof. Dr. Marc Breuer und Prof.in Dr.in Rebecca Löbmann die Ideen aller Vorträge in einem Fazit.

Die Veranstaltung zeigte, dass interdisziplinärer und länderübergreifender Dialog für die Soziale Arbeit wichtig ist, um einzelne nationalspezifische Praktiken und Strukturen in größere Zusammenhänge einzuordnen. Im intensiven Austausch lernten sich die Beteiligten kennen, verbanden ihre Perspektiven und knüpften neue Kontakte zwischen den Hochschulen. Dabei arbeiteten sie gemeinsame Forschungsfragen heraus. Zum Abschluss betonten alle Beteiligten, dass ein engerer Austausch weiterhin gepflegt werden soll – etwa indem man gemeinsame Projekte erarbeitet und Studierende und Lehrende ein Austauschprogramm zwischen den Hochschulen anstreben.

 

KONTAKT

Prof. Dr. Marc Breuer

Professor für Soziologie

Paderborn, Sozialwesen

2026 Soziales Studium International katho Paderborn Nachbericht
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