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| Münster,

Lehre mal ganz anders - Dreharbeiten zum Münsteraner Seminar „Praxis erproben“ in Köln gestartet

In Kooperation mit der FH Münster wird im Sommersemester das Seminar „Praxis Erproben - Vorbereitung auf den Übergang in die Praxis der Hilfen zur Erziehung" angeboten. Die Vorbereitungen dafür starten: Das DLSC-Team sowie acht Kölner Schauspieler_innen sind im Einsatz.

Eva Stuckstätte und Sabine Ader am Set „Hilfeplangespräch“

Johanna Kortmann (Salomé Shirin Razaq) als SPFH Fachkraft im Büro bei der Arbeit

Pete (Lino de Oliveira Gonzalez) mit der Jugendamtsmitarbeiterin Susanna Nowack (Alyssa Knecht) im Gespräch

Geschafft – die Szene „Hilfeplangespräch“ (v.l. Manuel Hill, Maria Leidert, Lino de Oliveira Gonzalez, Philine Conrad, Salomé Shirin Razaq) ist im Kasten.

In konkreten Praxisbezügen lernen – das ist der Anspruch des Seminars „Praxis Erproben – Vorbereitung auf den Übergang in die Praxis der Hilfen zur Erziehung“, das im Sommersemester 2026 in Kooperation von katho (Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte) und FH Münster (Prof.in Dr.in Sabine Ader) erstmalig stattfindet. Über die Methode des Szenario-basierten Lernens (SBL) wird Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sich in komplexe Handlungszusammenhänge der Praxis einzudenken und diese exemplarisch zu gestalten. Szenariobasiertes Lernen bedeutet, anhand von fiktiven, aber praxisnahen Szenarien Situationen, Herausforderungen und Probleme des Arbeitsalltags in der Sozialen Arbeit „vorzudenken“ und professionell zu gestalten bzw. zu bearbeiten.

Seminarleitungen entwickeln Fallszenen

Bevor es jedoch Anfang Juni im Seminar losgeht, sind zunächst umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Eva C. Stuckstätte und Sabine Ader entwickelten in den letzten Monaten ein fiktives Jugendamt mit unterschiedlichen Fachbereichen und einem jungen ASD Team, das im Zuge einer Kindeswohlgefährdungsmeldung in Kontakt mit Familie Leibnitz kommt. Rund um das Thema „Kindeswohl“ sind acht Fallszenen entstanden, in denen Studierende ihr professionelles Handeln erproben. Grundlage der Seminararbeit sind Film- und Tonaufnahmen, die das Fallgeschehen möglichst real wiedergeben.

Acht Schauspieler_innen im Einsatz

Für die Produktion des Filmmaterials organisierte das Digital Learning and Services Center (DLSC) der katho einen Dreh mit acht Kölner Schauspieler_innen, die zwei Tage lang in unterschiedlichsten Settings (Wohnung der Familie, Büro- und Besprechungsraumsettings) dem Fall der Familie Leibnitz „Leben einhauchten“. Die Szenen behandeln u.a. die Themen Gefährdungseinschätzung, Hilfeplanung, Konfliktgespräche führen, kollegiale Beratung und Hausbesuche. Mit großem Spaß und spannenden Perspektiven auf die Themen konnten die Professorinnen, die Mitarbeiter_innen des DLSC-Teams (Nina Schäfer, Marvin Hackfort und Pia Zimmermann) sowie die Schauspieler_innen gemeinsam spannende Szenen inszenieren.

Das Seminar wird im Juni 2026 kooperativ an der katho und der FH Münster stattfinden (Studiengang Bachelor Soziale Arbeit, Modul 11). Die Filmproduktionen wurden aus Mitteln des NRW-Projektes „Vertiefungsspur ASD“ für innovative Lehrkonzepte vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

 

Text und Kontakt: Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte
Fotos: Eva C. Stuckstätte und Nina Schäfer

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

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Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

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