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„Sexuelle Bildung sollte in (sozial)pädagogischen Studiengängen verankert werden“

Das forderte Prof.in Dr.in Karla Verlinden bei der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften. Die DGfE diskutierte dort ihre Rolle als Fachgesellschaft bei der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch pädagogische Professionelle.

V.l.n.r.: Prof. Dr. Rolf-Torsten Kramer, Prof.in Dr.in Bettina Kleiner, Prof. Dr. Ludwig Stecher, Prof.in Dr.in Karla Verlinden.

Als eine Konsequenz aus dem – noch nicht abgeschlossenen Aufarbeitungsprozess – markiert die DGfE die Etablierung des Themas sexuelle Bildung in der Hochschullehre. Hierzu fand ein Podiumsgespräch statt, zu dem Prof.in Dr.in Karla Verlinden (Professur für Erziehungswissenschaften, katho-Standort Köln) eingeladen war. Sie verortete bei ihren Beiträgen sexuelle Bildung als Querschnittsaufgabe der Disziplin Erziehungswissenschaft und gleichzeitig auch aller Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. Denn sexuelle Bildung habe einen ressourcenorientierten Blick auf Sexualität (wehrt sich demnach gegen eine Engführung auf Missbrauchsprävention) und verfolge das Ziel, Adressat_innen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung zu befähigen. Für Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sowie deren Bezugswissenschaften kann professionelles Handeln im Umgang mit Körperlichkeit und Sexualität als sexualpädagogisches Handeln bzw. sexuelle Bildung verdeutlicht werden. Doch dafür müssen Angebote der sexuellen Bildung in einem reflektierten Professionalisierungsverständnis eingebettet sein sowie Einzug in die curricularen Qualifikationsrahmen (sozial)pädagogischer Studiengänge halten.

Prof'in Dr. Karla Verlinden

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