Studierende im Rahmen des Moduls „Pastoral neu denken und gestalten“ beim Hessentag in Fulda
Der Tag begann am frühen Morgen an der Katholischen Hochschule. Nach einem Reisesegen durch Professor Dr. Tolksdorf machten sich die Studierenden mit zwei Autos auf den Weg in die osthessische Domstadt.
Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein angekommen, konnten die Studierenden zunächst den Hessentag auf eigene Faust erkunden. Der Hessentag gilt als das größte Landesfest Hessens und bringt Menschen aus dem gesamten Bundesland zusammen. Das kirchliche Programm stand in diesem Jahr unter dem Motto „Im Herzen eins“ und setzte ein Zeichen für Gemeinschaft, Begegnung und Zusammenhalt.
Studierende im Einsatz auf dem Hessentag
Anschließend wurden die Studierenden auf verschiedene Einsatzorte verteilt. Ein Teil unterstützte das Programm an der Himmelsbühne „Herzklang“, einem zentralen Ort des ökumenischen Kirchenprogramms. Dort wirkte auch die Kinderkirche Kunterbunt mit. Die Studierenden begleiteten das Programm und waren als Maskottchen auf dem Hessentag unterwegs. Dadurch kamen sie mit zahlreichen Kindern, Familien und weiteren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Der andere Teil der Gruppe war in der Severikirche eingesetzt, die während des Hessentags als „Herzzeit“ einen Ort der Ruhe, Besinnung und Begegnung bot. Auch hier entstanden viele wertvolle Gespräche mit Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Lebenssituationen.
Beispiele pastoraler sozialer Innovation
Die praktische Mitwirkung am kirchlichen Programm ließ sich zugleich als Beispiel pastoraler sozialer Innovation verstehen: Kirche wurde dort erfahrbar, wo sie Menschen in ihrem Lebensalltag begegnet, neue Formen der Präsenz erprobt und Räume für Begegnung, Beteiligung und Dialog eröffnet.
Die vielfältigen Begegnungen machten den Tag für die Studierenden besonders bereichernd. Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an Glaubensfragen, kirchlichem Engagement und dem Theologiestudium zeigte, wie wichtig persönliche Gespräche und Begegnungsräume auch heute sind. So wurde das Motto „Im Herzen eins“ nicht nur im Programm, sondern auch in den zahlreichen Begegnungen des Tages spürbar.
Am späten Nachmittag traten die Studierenden schließlich die Heimreise nach Paderborn an. Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und wertvollen Erfahrungen im Gepäck endete ein gelungener Ausflug, der die Gemeinschaft stärkte und Kirche mitten in der Gesellschaft erlebbar machte.
Text: Sebastian Goeke
zum Studiengang
Kontakt
Prof. Dr. Florian Kunz
Professur für Praktische Theologie mit Schwerpunkt Praxisreflexion und -entwicklung in Pastoral und Bildung, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Theologie
Paderborn, Theologie