Veröffentlichung: Coping strategies among emerging adult children of parents with a mental illness
Im Mittelpunkt der Studie stehen junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren, deren Eltern psychisch erkrankt sind. Untersucht wurde, welche Bewältigungsstrategien diese jungen Menschen nutzen und wie diese mit ihrer psychischen Gesundheit zusammenhängen. Grundlage war eine querschnittliche Online-Studie in Deutschland mit 139 Teilnehmenden.
Die Ergebnisse zeigen, dass junge Erwachsene mit psychisch erkrankten Eltern im Vergleich zu anderen häufiger zu behavioral disengagement neigen und seltener positive reframing einsetzen. Zudem waren Substanzkonsum und Selbstbeschuldigung mit mehr psychopathologischen Symptomen sowie mit einer schlechteren positiven psychischen Gesundheit verbunden.
Die Veröffentlichung macht deutlich, wie bedeutsam Coping-Strategien für das Wohlbefinden junger Erwachsener sind und welche Ansatzpunkte sich für Unterstützungs- und Interventionsangebote ergeben. Damit leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Lebenssituation von Kindern und jungen Erwachsenen aus Familien mit psychischer Erkrankung.
Die Originalveröffentlichung mit allen Inhalten finden Sie auf der Internetseite von Frontiers in Psychology zum Nachlesen.
zur Publikation
Franziska Sawitzki
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Internationalisierung
Köln, Sozialwesen
Prof'in Dr. Nicola Grossheinrich
Professorin; Koordination Klinische Soziale Arbeit
Köln, Sozialwesen