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ReWiKs – Reflexion, Wissen, Können (Förderphase 2)

Sexuelle Selbstbestimmung und Behinderung – Reflexion, Wissen, Können als Bausteine für Veränderungen

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief
Status aktiv
Laufzeit 01.06.2019 – 31.05.2022
Themengebiete Chancengleichheit, Gesundheit, Inklusion, Inklusive Gesellschaft, Integration, Sozialer Wandel, Sozialwesen
Standort Münster
Institute Institut für Teilhabeforschung
Webseite https://www.forschung.sexualaufklaerung.de/rewiks/

Projektbeschreibung – Förderphase 2

Hintergrund

Die Erfahrungen und inhaltlichen Erkenntnisse aus der Förderphase 1 bilden die Grundlage für die Weiterführung bzw. die Erweiterung des Projektes in der zweiten Förderphase ab Juni 2019. Jene hat vor allem die bundesweite Verbreitung der Erkenntnisse und deren nachhaltige Implementierung in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe zum Ziel. Beteiligt sind daran die katho am Standort Münster und die Humboldt Universität zu Berlin. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Sven Jennessen.

Durch Forscher_innen am Projektstandort Münster werden die Fortbildungen zu ReWiKs-Lots_innen bundesweit im Blended-Learning-Format durchgeführt. Durch das Angebot der ReWiKs-Foren, die langfristig eine selbstständige Vernetzung der ReWiKs-Lots_innen ermöglichen sollen, wird eine nachhaltige Implementierung der Impulse aus den Fortbildungen angestrebt.

Weiterhin werden die in der ersten Förderphase entwickelten Materialien weiter ausdifferenziert und ergänzt, zum Beispiel um Formate, die die Herausforderungen der Corona-Pandemie für die sexuelle Selbstbestimmung aufgreifen oder Themen sexueller Vielfalt in den Fokus rücken.

Zielsetzung

Für die zweite Förderphase des Projektes ergeben sich aus dem dargestellten Hintergrund folgende Ziele:

  • Bundesweite Verbreitung der Erkenntnisse aus der ersten Förderphase und deren nachhaltige Implementierung in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe, im Lebensbereich Wohnen von Menschen mit Behinderungen, in Beratungsstellen und -diensten sowie Strukturen der Selbsthilfe
  • Initiierung, Etablierung und Evaluation von Austauschformaten zum Themenkomplex Sexualität und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen außerhalb der eigenen Wohneinrichtung
  • Durchführung von Fortbildungen für Mitarbeitende in Wohneinrichtungen zur Anwendung und Verbreitung des „ReWiKs-Medienpakets“ sowie zur Anregung von Organisationsentwicklungsprozessen (weitere Informationen zu den Fortbildungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in den Downloads unten auf der Seite)
  • Ausdifferenzierung und Digitalisierung der verschiedenen Projektmaterialen

Projektstruktur

Die Umsetzung der Projektziele erfolgt durch die Bearbeitung von drei Projektmodulen in zwei eng miteinander vernetzten Projektteams, die sich unterschiedlichen Schwerpunkten widmen. Im Vergleich zum Vorgängerprojekt sind die Aufgabenschwerpunkte jedoch stärker inhaltlich miteinander verzahnt und aufeinander bezogen.

Die inhaltliche und fachliche Leitung des gesamten Projektes erfolgt durch Prof. Dr. Sven Jennessen (Humboldt-Universität zu Berlin). Die beiden Projektteams befinden sich an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Institut für Teilhabeforschung, Münster. Die Gesamtkoordination des Projektes erfolgt durch die Humboldt-Universität zu Berlin.

Modul 1

  • Fortbildung für Mitarbeitende in Wohneinrichtungen („ReWiKs-Lotsinnen und ReWiKs-Lotsen“)

Modul 2

  • Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für Bewohner_innen zum Thema Sexualität und Selbstbestimmung („Freiräume“ bzw. „Arbeitskreise“)

Modul 3

  • Materialpflege und Erweiterung

Modulübergreifend werden durch das Projekt zusätzlich Aktivtäten der Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit relevanten Partnerinnen und Partnern im Sinne der Projektziele unternommen.

Die Arbeit der Wissenschaftler_innen wird wie auch in der ersten Förderphase des Forschungsprojektes „ReWiKs“ von einem partizipativen Projektbeirat, der sich aus unterschiedlichen Stakeholdern mit und ohne Behinderungserfahrungen zusammensetzt, kritisch reflektiert.

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Prof. Dr. Friedrich Dieckmann

Professor Münster, Sozialwesen

Gesamtleitung Prof. Dr. Sven Jennessen (HU Berlin)

Andreas Nitsche

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Münster
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Ann-Kathrin Scholten

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ReWiKs Münster, Sozialwesen

Martin Kemmerling

Tel: +49 251 41767-56

Email: m.kemmerling(at)katho-nrw.de

Studentische Hilfskräfte

  • Henrik Peschges
  • Lena Ursprung
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