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Neues Dossier: „Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung im Dialog“ – mit Beteiligung von Marion Gerards und Damaris Nübel

Wie verbinden sich Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung? Welche theoretischen und praktischen Schnittstellen gibt es zwischen beiden Feldern – und wo liegen die Unterschiede? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des neu erschienenen Dossiers „Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung im Dialog“, das von Birgit Dorner sowie Marion Gerards und Damaris Nübel, beide Professorinnen der katho am Standort Aachen, herausgegeben und auf Kulturelle Bildung online (KuBi-Online.de) veröffentlicht wurde.

Gemeinsam mit 23 Autor_innen aus Forschung und Praxis beleuchten die Herausgeberinnen in 23 Fachbeiträgen die vielfältigen Berührungspunkte, aber auch die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Disziplinen. Das Dossier wird eröffnet mit einem einleitenden Artikel der Herausgeberinnen, der Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung als Dialogpartnerinnen versteht, deren Verhältnis durch theoretische, historische und professionsbezogene Spannungsfelder geprägt ist. Prof.in Dr.in Damaris Nübel, die auch Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von KuBi-Online ist, formuliert die Ausgangsfrage so:

„Wenn sich in diesem Dossier ‚die Soziale Arbeit‘ und ‚die Kulturelle Bildung‘ in einen Dialog begeben sollen, dann stellt sich zunächst die Frage, wer denn die Dialogpartnerinnen in ihren professionellen und disziplinären Gemeinsamkeiten und auch Unterschieden sind?“

Spannungsreiche Ausgangslage für einen Dialog

Während Soziale Arbeit in zahlreichen Handlungsfeldern aktiv ist und die Fachkräfte Sozialer Arbeit, die über einen recht einheitlichen Ausbildungshintergrund verfügen, mit vielfältigen Adressat_innengruppen zu wiederum vielfältigen Themen, Zielen und sozialen Problemlagen auch mit ästhetischen Medien arbeiten, finden sich in der Kulturellen Bildung unterschiedliche professionelle Akteur_innen aus der Kulturpädagogik, Musik-, Tanz-, Kunst, Theater- oder Medienpädagogik sowie Tanz-, Musik-, Theater- oder Kunsttherapie, aus den verschiedenen künstlerischen Sparten aber auch aus der Sozialen Arbeit, die ebenfalls unterschiedliche Ziele verfolgen und heterogene Zielgruppen adressieren. Ist die Arbeit mit ästhetischen Medien in der Sozialen Arbeit mit unterschiedlichen Zielsetzungen in ein Methodenrepertoire (Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit) eingebettet und als ein Handlungsfeld unter vielen vertreten, so stellt die Arbeit mit ästhetischen Medien in der Kulturellen Bildung den Kern des eigenen Selbstverständnisses und der professionellen Praxis dar. Beide Akteur_innengruppen bringen zudem zum Teil unterschiedliche theoretische und konzeptionelle, zum Teil ähnliche Zugänge mit, die sich wiederum aus verschiedenen historischen und disziplinären Entwicklungslinien speisen – wie Prof. in. Dr.in Marion Gerards es zusammenfasst:

„Das macht die Ausgangslage für einen Dialog spannungsreich und erfordert zu Beginn inhaltliche Klärungen, die wir in dieser Einführung leisten wollen – aber verbunden mit der Einsicht, dass diese Klärungen nicht vollständig und abschließend sein, sondern nur als Ausgangspunkt dienen können.“

Das Dossier ist ab sofort auf kubi-online verfügbar und bietet wertvolle Impulse für Studierende, Lehrende und Praktiker_innen in Sozialer Arbeit, Kultureller Bildung und verwandten Bereichen. 

 

Prof. Dr. Marion Gerards

Prof. Dr. Marion Gerards

Professorin für Ästhetik und Kommunikation in der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt Musik / Leiterin des Instituts für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung (IBuD) / MAV Aachen

Aachen, Sozialwesen

Prof'in Dr. Damaris Nübel

Prof'in Dr. Damaris Nübel

Professorin

Aachen, Sozialwesen

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