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Verpflichtende Mitgliedschaft in Pflegekammern: Neue Podcast-Folge mit Prof. Dr. Sebastian Laukötter erschienen

Die Registrierung beruflich Pflegender ist seit Jahrzehnten umstritten. Mit dem Aufbau von Pflegekammern ist die Diskussion neu aufgeflammt. Prof. Dr. Roland Brühe hat sich diesem Thema in einer neuen Folge seines Podcasts „Pflege-Bildung“ angenähert. Als Experte sprach er mit dem Philosophie-Professor und katho-Kollegen Sebastian Laukötter.

Pflegekammern sind innerhalb der Berufsgruppe der Pflegenden nicht unumstritten. Der Diskurs wird dabei sachlich bis feindselig geführt. Einer der häufig genannten Streitpunkte ist die verpflichtende Mitgliedschaft für alle Berufsangehörigen. Während beispielsweise in Großbritannien die staatliche Registrierung von beruflich Pflegenden nach mehr als 30 Jahren berufspolitischer Kampagnen 1919 eingeführt wurde, ist das Thema einer Registrierung in Deutschland seit 2003 mit Beginn der Initiative einer freiwilligen Registrierung im berufspolitischen Diskurs. 

Mit dem Aufbau von Pflegekammern, die momentan in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen existieren, ist die Registrierung aller beruflich Pflegenden an die Oberfläche der Diskussionen geraten. Mit der verpflichtenden Mitgliedschaft wird dies umgesetzt. „Dürfen die das und ist es ethisch gerechtfertigt, zur Mitgliedschaft zu verpflichten?“, sind die zu beantwortenden Fragen, denen Prof. Dr. Roland Brühe in seiner neuesten Podcast-Folge von „Pflege-Bildung“ nachgeht.

Dabei sucht Roland Brühe Antworten außerhalb der „Pflege-Bubble“ und unterhält sich mit dem Philosophie-Professor und katho-Kollegen Sebastian Laukötter, der am Standort Münster lehrt. Das Gespräch dreht sich vor allem um Pflicht, Zwang, Verantwortung und Freiheit.

 

Prof. Dr. Roland Brühe

KOntakt

Prof. Dr. Roland Brühe

Professor für Pflegepädagogik

Köln, Gesundheitswesen

Prof. Dr. Sebastian Laukötter

Prof. Dr. Sebastian Laukötter

Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Ethik

Münster, Sozialwesen

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