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Prof. Dr. theol. Lic. theol. Andrea Tafferner

  • Studium der Kath. Theologie in München, Wien und Münster.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Münster (1987-1991).
  • Promotion in Dogmatik mit der theologiegeschichtlichen Arbeit „Gottes- und Nächstenliebe in der deutschsprachigen Theologie des 20. Jahrhunderts“.
  • Auszeichnung mit dem „Karl-Rahner-Preis für theologische Forschung“ des Jahres 1992.
  • Pädagogische Mitarbeiterin der Kath.- Sozialen Akademie Franz-Hitze-Haus Münster (1991-1992).
  • Leiterin des Referates Frauenseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Münster (1992-1995).
  • Freiberuflich als Autorin und als Referentin in der Erwachsenenbildung tätig (1996-1997).
  • Lehrbeauftragte für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Franziskaner und Kapuziner in Münster (1997).
  • seit 1.9.1997 Professorin an der KatHO NRW.
  • seit Januar 2020 "Gestaltberaterin in Integrativer Pastoralarbeit" (Zertifikats-Weiterbildung des Bistums Osnabrück auf der Grundlage der Integrativen Gestalttherapie FPI von 2015-2020).
  • Theologie
  • Philosophie

Im WiSe 2021/2022

  • Grunddimensionen des Menschseins (Seminar Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Heilpädagogik)
  • Menschenwürde am Lebensanfang (Seminar Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Heilpädagogik)
  • Menschenwürde im Alter und am Lebensende (Seminar Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Heilpädagogik)
  • Anthropologie des Wohnens (Seminar Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Heilpädagogik)
  • Kontaktseminar Option für die Armen 14.-18.02.2022 (siehe eigenen Link)
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Arbeitsschwerpunkte

  • Theologische und ethische Grundlagen von Sozialer Arbeit und Heilpädagogik, Spiritualität im Sozial- und Gesundheitswesen.
  • Kontaktseminar Option für die Armen (ein seit 1991 jährlich stattfindendes Seminar für Ordensleute, Fachkräfte im pastoralen und sozialen Dienst und Studierende der KatHO NRW, die auf der Grundlage des Evangeliums die Option für die Armen leben möchten).

Entwicklungsschwerpunkte

  • Gleichstellung und Familie in der Hochschule
  • Kirchliches Profil der Hochschule, religiöse und weltanschauliche Diversität an der Hochschule

Forschungsprojekt 2015-2016

  • Spiritual Care - Bestandsaufnahme und Beurteilung eines neuen Trends und Konzepts in den Gesundheitswissenschaften

Forschungsprojekt 2010-2011

  • Der Beitrag der Theologie zu einer Anthropologie der Menschenrechte und zum Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und Heilpädagogik als Menschenrechtsprofessionen

Forschungsprojekt 2007-2008

  • Die Fundamentaltheologie von Peter Knauer SJ und die Frage nach einer Theologie Sozialer Arbeit (mit zwei Forschungstreffen mit Prof. Dr. Peter Knauer SJ im November 2007 und im März 2008). Siehe dazu den Forschungsbericht der KatHO NRW 2006-2008, S. 73.

Publikationen

  • "Vor und mit Gott leben wir ohne Gott". Religionssensible Bildung und Erziehung und die Frage nach Gott, in: Jugendhilfe 58 (2020) H. 6, 559-566.
  • Befreiung zur Liebe. Die Bedeutung des christlichen Glaubens für die menschliche Praxis nach Peter Knauer, in: Zeitschrift für katholische Theologie 142 (2020) 60-78. http://peter-knauer.de/ZkTh_1_2020_Gesamtdatei.pdf
  • Licht der Religionen. Eine Installation an der Katholischen Hochschule NRW Abteilung Münster von Ivna Mavrinac und Andrea Klic, in: Katholische Hochschule NRW Abteilung Münster (Hg.): Licht der Religionen. Eine Installation an der Katholischen Hochschule NRW Abteilung Münster von Ivna Mavrinac und Andrea Klic, Münster, April 2019, 5-16. 
  • Die Option für die Armen - Eine theologische Kategorie und ihr Ort im Studium von Sozialer Arbeit und Heilpädagogik, in: Katholische Hochschule NRW Abteilung Münster (Hg.): Von der Schule zur Hochschule. 100 Jahre Qualifizierung für soziale Berufe in Münster 1917 - 2017, Münster 2017, 236-247. 
  • Spiritualität in der Sozialen Arbeit und der Weg der Straßenexerzitien: www.strassenexerzitien.de/?p=4968 erstellt am 12.04.2016."Keiner weiß, wie er wirklich ist." Der Zugang zum "Fall" aus theologischer Perspektive, in: Brigitta Michel-Schwartze (Hg.): Der Zugang zum Fall. Beobachtungen, Deutungen, Interventionsansätze, Wiesbaden 2016, 153-174.
  • "Die Welt ist Gottes so voll." Die theologische Sicht auf den Menschen, in: Heinrich Greving, Wolfgang M. Heffels (Hg.): Pädagogik und Soziale Arbeit. Kernkompetenzen zentraler Aufgaben. Bd. 1: Kernkompetenz pädagogisches Verstehen und Handeln, Bad Heilbrunn 2009, 29-51.
  • "Wir sind ja dümmer als das liebe Vieh." Teresa von Avila (28. März 1515 - 4. Oktober 1582) - ein Porträt, erstellt am  28.02.2008. 
  • "Hört mir denn keiner zu?" Aufmerksame Präsenz als Zentrum einer spirituell sensiblen Sozialen Arbeit, in: Rainer Krockauer, Stephanie Bohlen, Markus Lehner (Hg.): Theologie und Soziale Arbeit. Handbuch für Studium, Weiterbildung und Beruf, München 2006, 116-124.
  • Spiritualität als Ressource im sozialarbeiterischen und heilpädagogischen Hilfeprozess, in: Jahrbuch der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen 2004 – Jahrbuch für Sozialwesen, Gesundheitswesen und Theologie / KFH NW (Hg.), Münster 2004, 148-165.
  • Spiritualität als Ressource in helfenden Beziehungen. Forschungsbericht mit einer Zusammenstellung von Übungen für eine spirituell sensible Soziale Arbeit, Münster (KFH NW) 2004.
  • Bilder vom Menschsein - Bilder des Helfens. Ein theologisch-anthropologischer Beitrag zum Verhältnis von Spiritualität und Sozialer Arbeit, in: M. Lewkowicz, A. Lob-Hüdepohl (Hg.), Spiritualität in der sozialen Arbeit, Freiburg 2003, 87-101.
  • „Dieser im Plural erschaffene Mensch“. Bibelauslegung in Zeiten veränderter Rollen, in: Thomas Söding (Hg.), Wege in die Bibel. Zwölf Experten erschließen neue Zugänge, Münster 2003, 131-138.
  • (Hg.), Frauen und Liturgie. Feministische Sprachkritik in der Diskussion (Dokumentationen aus dem Franz Hitze Haus XLV), Münster 2001.
  • Das Buch Ijob lesen, in: Entschluss 53 (1998) Heft 11, 8-9.Die Qualität des Dienens. Zur Spiritualität einer Diakonin, in: P. Hünermann, A. Biesinger, M. Heimbach-Steins, A. Jensen (Hg.), Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche - Ein frauengerechtes Amt?, Ostfildern 1997, 263-271.
  • "Der Mensch und seine Frau". Überlegungen zu einer frauengerechten Sprache, in: Erwachsenenbildung 43 (1997) Heft 1, 18-22.
  • Die Leseordnung aus der Perspektive von Frauen, in: Georg Steins (Hg.), Leseordnung. Altes und Neues Testament in der Liturgie (Sonderband von "Gottes Volk. Bibel und Liturgie im Leben der Gemeinde"), Stuttgart 1997, 47-55.
  • Was trauen wir der Bibel in der Seelsorge zu?, in: Bibel und Liturgie 69 (1996) 255-257.
  • "Wer Gott dient, wird nicht krumm." (Klara von Assisi) Aus der Praxis der Frauenseelsorge, in: Stefanie Spendel (Hg.), Weibliche Spiritualität im Christentum, Regensburg 1996, 110-118.
  • Im Land der Vergeblichkeit, in: Lebendige Seelsorge 47 (1996) 117-119.Gewonnene Freiheit bewahren. Zur biblischen Intention der Fremdenliebe, in: Entschluss 48 (1993) Heft 6, 9-12.
  • Gottes- und Nächstenliebe in der deutschsprachigen Theologie des 20. Jahrhunderts, (Innsbrucker Theologische Studien 37), Innsbruck 1992.
  • (Hg.), "Ich will nicht mehr." Suizidgefahr bei alten Menschen. Materialien aus dem Franz Hitze Haus, Münster 1992.

Rezensionen

  • Beate Jakob, Ulrich Laepple: Gesundheit, Heilung und Spiritualität. Heilende Dienste in Kirche, Diakonie und weltweiter Ökumene, Neukirchen-Vluyn 2014, in: Theologische Revue 112 (2016) Nr. 3, 248f.
  • Franziskus Knoll: Mensch bleiben! Zum Stellenwert der Spiritualität in der Pflege, Stuttgart 2015, in: Theologische Revue 112 (2016) Nr. 3, 249f.

Dokumentation von Projekten

  • Frieden beginnt in meiner Stadt. Friedensstadtplan Münster. 27 Essays zu einem friedenspädagogischen Projekt, hg. v.  Zoë Benecke, Svenja Evering, Svenja Heuer, Andrea Tafferner, Münster (KatHO NRW Abteilung Münster) 2018. 
  • Option für die Armen. Hilfe zur Selbsthilfe. Dokumentation des Lernprojekts 2005/2006, hg. v. Andrea Tafferner, mit Beiträgen von Silvia Bellmann u.a., Münster (KFH NW, Abt. Münster) 2006.
  • Option für die Armen. Einblicke in die Wohnungslosenhilfe. Dokumentation des Lernprojekts 2003/2004, hg. v. Anna R. Isenberg, Carsten Rakers, Petra Schlüter, Andrea Tafferner, Münster (KFH NW, Abt. Münster) 2004.
  • Christlicher Glaube und Soziale Arbeit. Dokumentation des Lernprojekts 2001/2002, hg. v. Christian Budde, Magdalena Dabrowa, Claudia Fitzek, Andrea Tafferner, Münster (KFH NW, Abt. Münster) 2002.
  • Christlicher Glaube und Soziale Arbeit. Dokumentation des Lernprojekts 2000/2001, hg. v. Stephanie Harder, Frank Vestrik, Andrea Tafferner, Münster (KFH NW, Abt. Münster) 2001.
  • Christlicher Glaube und Soziale Arbeit. Dokumentation des Lernprojekts 1999/2000, hg. v. Jürgen Deelmann, Nicole Farin, Andrea Tafferner, Münster (KFH NW, Abt. Münster) 2000.
  • Alltägliche Gewalt. Eine Herausforderung für eine geschlechtsbezogene Soziale Arbeit, Dokumentation des Lernprojekts 1998/1999, hg. v. Ronja Bolsmann, Maren Gerdelmann, Brigitte Hasenjürgen, Heike Knippers, Andrea Tafferner, Münster (KFH NW, Abt. Münster) 1999.
  • Modulbeauftragte für das Modul "Personalität - der Mensch im philosophischen und theologischen Denken" (Modul 16 BASA/BAHP)
  • Beratung für in der beruflichen Bildung Qualifizierte (ohne FH-Reife) für den Studiengang Soziale Arbeit
  • Ansprechpartnerin für den AK Liturgie
  • Mitglied der Arche Tecklenburg, Christlicher Verein zur Förderung von Wohn- und Lebensgemeinschaften von behinderten und nichtbehinderten Menschen (www.arche-deutschland.de)
  • Mitglied im Stiftungsrat der Arche Tecklenburg
  • Mitglied im Kuratorium des Instituts für theologische Zoologie, Münster. (www.theologische-zoologie.de)
  • Mitglied im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) (www.frauenbund.de)
  • Mitglied bei AGENDA - Forum katholischer Theologinnen (www.agenda-theologinnen-forum.de)
  • Co-Moderatorin des "Forums Spiritualität und Spiritual Care" gemeinsam mit Dr. Andreas Stähli, Akademie am Johannes-Hospiz Münster, und Gudrun Meiwes, Referat Seelsorge in kritischen Lebenssituationen, Bistum Münster. http://www.akademie-johannes-hospiz.de/cms/deutsch/home/index.html
  • Bislang fanden eine Auftaktveranstaltung und drei Foren statt:
  • 14.06.2016  - Auftaktveranstaltung "Spiritualität und Spiritual Care für die Bereiche Krankheit, Alter, Sterben, Tod und Trauer in Münster. Information, Austausch, Vernetzung für Bildungsanbieter/innen und für alle in den Bereichen Tätigen".
  • 23.06.2017  - 1. Forum: "Zugänge zu inneren und äußeren Räumen von Spiritualität in Krankheit, Alter, Sterben, Tod und Trauer".
  • 26.01.2018  - 2. Forum: "Sorge tragen um Menschen mit Behinderungen und mit psychiatrischer Vorgeschichte und Belastung".
  • 15.03.2019  - 3. Forum: "Methoden zur Förderung spiritueller Kompetenz in der Bildungsarbeit".
  • Das nächste Forum kann wegen der Corona-Einschränkungen leider nicht wie geplant am 15.05.2020 stattfinden. 4. Forum: "Inneres und äußeres Unterwegssein (Pilgerschaft etc.) in den Religionen" - Der neue Termin wird noch bekanntgegeben.

Das Kontaktseminar Option für die Armen findet seit 1991 jedes Jahr im Februar an der KatHO NRW Abteilung Münster statt.Das Kontaktseminar vom 8.-12. Februar 2021 konnte coronabedingt leider nicht stattfinden. Wir bedauern das sehr. Es gab ein digitales Treffen (Bericht siehe unten).

Eine Woche lang befassen sich Ordenschristen, Ehrenamtliche und Hauptamtliche in sozialarbeiterischen und heilpädagogischen Arbeitsfeldern, sowie Studierende und Lehrende der KatHO NRW mit aktuellen Themen und Herausforderungen der „Option für die Armen“.
Der Begriff „opción por los pobres“/„Option für die Armen“ verdankt sich der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung und wurde von der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz in ihren Generalversammlungen 1968 in Medellín (Kolumbien), 1979 in Puebla (Mexiko) und 2007 in Aparecida (Brasilien) übernommen. Die Option für die Armen ist Bestandteil der katholischen Soziallehre.
So wie Jesus sich für die Armen und ihre Befreiung einsetzte, so sind Christen
heute aufgefordert, solidarisch an der Seite der Armen zu stehen im Kampf um Gerechtigkeit. Die Option für die Armen unterstützt das Verständnis von
Sozialer Arbeit und Heilpädagogik als Menschenrechtsprofessionen, verstärkt Konzepte des Empowerments und schließt an Exklusionsdebatten an.
Das Kontaktseminar Option für die Armen wurde 1991 von Prof. Ursula Adams, Professorin für Recht an der KFH NW Abt. Münster von 1965 bis 1995,
Prof. Josef Elberg und Pater Erich Purk OFMCap gegründet. Es wird heute geleitet von Prof. Dr. Andrea Tafferner und Dipl.-Sozialarbeiter Bernd Mülbrecht.

Das einwöchige Seminar steht jeweils unter einem Schwerpunktthema.
Die Themen der bisherigen Seminare waren:
 

2021:

2020:

2019:

2018:

2017:   

2016:   

2015:

2014:   

2013:   

2012:   

2011:   

2010:   

2009:   

2008:   

2007:   

2006:   

2005:   

2004:   

2003:   

2002:   

2001:   

2000:   

1999:   

1998:   

1997:   

1996:

1995:   

1994:

  • Unser Platz an der Seite von Armen?
  • Ursula Adams: Option für die Armen. Unser Platz an der Seite von Armen? Bericht über ein Kontaktseminar an der Katholischen Fachhochschule NW Abt. Münster vom 28. Februar bis 4. März 1994. In: Ordenskorrespondenz (1994) 3, S. 269-272.

1993:   

  • An der Seite von Armen Leben teilen
  • Ursula Adams: Option für die Armen. An der Seite von Armen Leben teilen. Bericht über ein Kontaktseminar an der Katholischen Fachhochschule NW Abt. Münster. Vom 8. Bis 14. März 1993. In: Ordenskorrespondenz (1993) 3, S. 288-295.

1992:   

1991:   

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Prof. Dr. Andrea Tafferner

Modulbeauftragte für Modul 16 "Personalität - der Mensch im philosophischen und theologischen Denken". Beratung für in der beruflichen Bildung Qualifizierte (ohne FH-Reife) für den Studiengang Soziale Arbeit. Ansprechpartnerin für den AK Liturgie Münster, Sozialwesen
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