Beim diesjährigen „Transfer-Tag der Nachhaltigkeit“ der Nachhaltigkeitsallianz NRW am 15. Oktober 2026 in der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) lag der Fokus auf der sozial-ökologischen Transformation. 160 Gäste kamen nach Köln, um mit Vertreter_innen von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren und in Workshops Lösungen für mehr soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit zu entwickeln.
Im Rahmen des Blendend Intensive Programme (BIP) „Sustainable Communities: Participatory Design and Neighbourhood Revitalization“ reisten drei katho-Studierende nach Ostrava in Tschechien. Das von der Universität Ostrava organisierte Programm brachte Studierende und Lehrende aus europäischen Ländern zusammen, die sich mit nachhaltiger Stadtteilentwicklung und partizipativen Ansätzen auseinandersetzten.
Am 8. Oktober widmete sich das Transferforum ‚Heimerziehung‘ der Frage, welche Bedeutung Teamresilienz für die Bindung von Fachkräften und die pädagogische Qualität in der ‚Heimerziehung‘ spielt. Ausgangspunkt war ein zentraler Forschungsbefund: Eine hohe Teamresilienz ist ein bedeutsamer Prädiktor für den Verbleib von Fachkräften in der ‚Heimerziehung‘.
Was ist hybrides Projektmanagement und welche Perspektiven ergeben sich für die Sozialwirtschaft? Eine konzeptionelle Arbeit zu „Sequenzspezifische Passung der Methoden im hybriden Projektmanagement. ‚Doing the right thing the right way‘ in der Sozialwirtschaft" beschreibt Optionen und Herausforderungen jenseits der Polarisierung zwischen traditionellem und agilen Methoden.
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wer Menschen mit postakutem Infektionssyndrom (PAIS) auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben unterstützt und wie die Beteiligten dabei zusammenwirken. „Netzwerkkarten PAIS-T“ verbindet Soziale Arbeit, Rehabilitationswissenschaft und Kommunikationswissenschaft mit Methoden der sozialen Netzwerkforschung.
Wie reagieren Fachkräfte auf Verhalten von Kindern und Jugendlichen, das sie aus ihrer Perspektive als „unerwünscht“ bewerten? Dies ist die zentrale Fragestellung eines Forschungsprojektes. Fachkräfte aus den stationären Hilfen zur Erziehung sind herzlich eingeladen, bis zum 4. Oktober 2026 an der Studie mitzuwirken.
Wie können Hochschulen zu Orten werden, an denen Konflikte konstruktiv bearbeitet, Machtverhältnisse reflektiert und resiliente Formen des Miteinanders entwickelt werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich Anfang September rund 50 Wissenschaftler_innen und Hochschulangehörige aus Ghana, Äthiopien, Israel, Deutschland, Rumänien und Österreich beim internationalen Treffen des Erasmus+-Projekts MANDELA in Linz. Gastgeberin war die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz.
Rund 170 Fachkräfte kamen beim Fachtag „Sozialpsychiatrie – Quo Vadis?“ in Paderborn zusammen, um über aktuelle Entwicklungen, zukünftige Herausforderungen und die Weiterentwicklung sozialpsychiatrischer Versorgung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie 45 Jahre Engagement des SPI Paderborn e. V.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie älteren Menschen erfordert die Anpassung bestehender sowie die Entwicklung neuer Erhebungsmethoden. Der vorliegende Sammelband reflektiert methodische Aspekte einer so verstandenen Teilhabeforschung. Die Autor_innen betrachten u.a. ethische Fragen, Erfahrungen mit partizipativen Zugängen und Möglichkeiten der Barrierefreiheit.
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Mariann Steegmann Foundation geförderte Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920. Sie findet am 13. und 14. 11.2026 an der KSH München statt.
Wie gehen queere Menschen mit Migrationserbe mit dem alltäglichen Rassismus beim Online-Dating um, das sich entlang (sexueller) Ablehnung und Objektifizierung bewegt? Mit dieser zentralen Frage befasst sich Tolga Tavan im Working Paper des IBuD-Instituts und will Antworten liefern.
Am 15. Juli 2026 besuchte Dr. László Tóbiás den Standort in Paderborn. Dr. Tóbiás ist Assistenzprofessor an der Erzbischöflichen Hochschule in Veszprém (Ungarn). Begleitet wurde er von Prof.in Dr.in Sandra Landhäußer, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn.
Wie gelingt gute Praxisbegleitung im dualen Studium der Kindheitspädagogik? Mit dieser Frage beschäftigten sich Praxismentor_innen am 24. Juni im Rahmen einer Schulung am Standort Paderborn, die durch Studiengangsleitung Prof. Dr. Patrick Isele und Studiengangskoordination Sebastian Rost organisiert wurde.
Die internationale Vernetzung des CARS wächst weiter: Das Institut wird Teil der neu gegründeten internationalen Fachgesellschaft CASA. Auf der Antisemitismuskonferenz an der Universität Haifa war das CARS mit seinem Leiter und dem Projekt IBAS vertreten.
Vertreter_innen des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) und Franziska Myszor, Sozialreferentin der Sozialstiftung NRW, besuchten am 25. Juni die KiTa Hirschberg des AWO Bezirksverbands Westliches Westfalen. Sie machten sich ein Bild von der Umsetzung des Modellprojekts „ProKi – Profilrelevante Kräfte stärken Kitas“ im Alltag der Einrichtung.
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