Wie können Hochschulen zu Orten werden, an denen Konflikte konstruktiv bearbeitet, Machtverhältnisse reflektiert und resiliente Formen des Miteinanders entwickelt werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich Anfang September rund 50 Wissenschaftler_innen und Hochschulangehörige aus Ghana, Äthiopien, Israel, Deutschland, Rumänien und Österreich beim internationalen Treffen des Erasmus+-Projekts MANDELA in Linz. Gastgeberin war die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz.
Rund 170 Fachkräfte kamen beim Fachtag „Sozialpsychiatrie – Quo Vadis?“ in Paderborn zusammen, um über aktuelle Entwicklungen, zukünftige Herausforderungen und die Weiterentwicklung sozialpsychiatrischer Versorgung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie 45 Jahre Engagement des SPI Paderborn e. V.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie älteren Menschen erfordert die Anpassung bestehender sowie die Entwicklung neuer Erhebungsmethoden. Der vorliegende Sammelband reflektiert methodische Aspekte einer so verstandenen Teilhabeforschung. Die Autor_innen betrachten u.a. ethische Fragen, Erfahrungen mit partizipativen Zugängen und Möglichkeiten der Barrierefreiheit.
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Mariann Steegmann Foundation geförderte Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920. Sie findet am 13. und 14. 11.2026 an der KSH München statt.
Wie gehen queere Menschen mit Migrationserbe mit dem alltäglichen Rassismus beim Online-Dating um, das sich entlang (sexueller) Ablehnung und Objektifizierung bewegt? Mit dieser zentralen Frage befasst sich Tolga Tavan im Working Paper des IBuD-Instituts und will Antworten liefern.
Am 15. Juli 2026 besuchte Dr. László Tóbiás den Standort in Paderborn. Dr. Tóbiás ist Assistenzprofessor an der Erzbischöflichen Hochschule in Veszprém (Ungarn). Begleitet wurde er von Prof.in Dr.in Sandra Landhäußer, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn.
Wie gelingt gute Praxisbegleitung im dualen Studium der Kindheitspädagogik? Mit dieser Frage beschäftigten sich Praxismentor_innen am 24. Juni im Rahmen einer Schulung am Standort Paderborn, die durch Studiengangsleitung Prof. Dr. Patrick Isele und Studiengangskoordination Sebastian Rost organisiert wurde.
Die internationale Vernetzung des CARS wächst weiter: Das Institut wird Teil der neu gegründeten internationalen Fachgesellschaft CASA. Auf der Antisemitismuskonferenz an der Universität Haifa war das CARS mit seinem Leiter und dem Projekt IBAS vertreten.
Vertreter_innen des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) und Franziska Myszor, Sozialreferentin der Sozialstiftung NRW, besuchten am 25. Juni die KiTa Hirschberg des AWO Bezirksverbands Westliches Westfalen. Sie machten sich ein Bild von der Umsetzung des Modellprojekts „ProKi – Profilrelevante Kräfte stärken Kitas“ im Alltag der Einrichtung.
95 Tatvollendungen, sechs Millionen Euro Schaden und eine hohe Dunkelziffer: Die Bilanz der Bonner Polizei zum Telefonbetrug gegen Senior_innen ist alarmierend. Doch wie und warum funktioniert diese perfide Masche? Darum ging es am 19.06. bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Bürgerstiftung Rheinviertel, Forum Bad Godesberg und der katho im Pastoralen Zentrum St. Marien.
Wohnen ist anerkanntes Menschenrecht – und doch für viele nicht gewährleistet: Der Sammelband „Fragile Behausungen“, der Ende Mai im Beltz-Verlag erschienen ist, nimmt fragile Behausungen vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden gesellschaftlichen Situation aktueller und zunehmender Krisen, wie etwa dem Wohnungsmangel, der Inflation und dem Klimawandel in den Blick.
Wie können Achtsamkeit, ökologische Verantwortung und psychische Gesundheit zusammenwirken? Das Projekt „Verbunden bleiben“ stärkt Studierende im Umgang mit Stress und Zukunftsängsten und fördert zugleich ein tieferes Bewusstsein für Mensch, Umwelt und Gesellschaft.
Am 11. und 12. Juni 2026 fand an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten die 14. Internationale Fachtagung Klinische Soziale Arbeit statt. Unter dem Titel „Begegnungen von analog bis digital“ beschäftigten sich Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen mit den Auswirkungen digitaler Technologien auf die Klinische Soziale Arbeit.
Beim Praxis- und Forschungstag 2026 fand ein Austausch zwischen Lehrenden/Forschenden, Praxisvertreter_innen und Studierenden aller Studiengänge statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit soziale Berufe ein normativer Kompass für eine zukunftsfähige Gesellschaft sein können.
Im letzten Teilhabekolloquium des Instituts für Teilhabeforschung mit dem Titel „Let’s Talk About Sex – Sexualität im Kontext von stationären Altenhilfeeinrichtungen“ präsentierte Prof.in Dr.in Julia Steinfort spannende Ergebnisse aus ihrer Forschungsarbeit zur Ermöglichung von Sexualität und Intimität in Pflegeheimen.
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