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Internationalisierung

Internationalisierung gehört unverzichtbar zum Profil der katho und stellt eine Aufgabe dar, die die Hochschule in Lehre, Forschung, Transfer und Weiterbildung in einem stetigen und vielfältigen Prozess weiterentwickelt: Partnerschaften und Netzwerke in Wissenschaft und Praxis werden auf globaler Ebene gepflegt und ausgebaut. Die Fähigkeit zur Interkulturalität ist fester Bestandteil des Kompetenzportfolios von Absolvent_innen und unterstützt sie dabei, Globalisierungseffekten in ihren späteren Berufsfeldern professionell zu begegnen. Ihnen sowie den Mitarbeiter_innen in Wissenschaft, Management und Verwaltung werden internationale Erfahrungen in vielerlei Formen ermöglicht. Umfassende Betreuungsstrukturen unterstützen sie dabei. Gleichzeitig wird Internationalisierung als Querschnittsthema verstanden, das sich sowohl durch alle Kernfunktionen der Hochschule zieht als auch alle ihre Mitglieder beteiligt und einbezieht.

Seit ihrer Gründung unterstützt die katho ihre Lehrenden und Studierenden dabei, internationale Kontakte zu entwickeln und für Lehre und Forschung nutzbar zu machen. Seit der Jahrtausendwende wurde ein breites Netz an europäischen Partnerhochschulen aufgebaut.

Im Januar 2018 hat der Senat der katho nunmehr ein Strategiepapier verabschiedet, das die Leitlinien und Ziele des Internationalisierungsprozesses beschreibt, die Initiativen der Fachbereiche durch Einbindung der institutionellen Ebene miteinander verknüpft und auf diese Weise Synergieeffekte ermöglicht. Hiermit antwortet die katho auf den gesetzlichen Auftrag der Hochschulgesetze des Landes Nordrhein-Westfalen und stellt ihr Handeln als kirchliche Einrichtungen in den Rahmen des Auftrags, der ihr durch die Apostolischen Schreiben „Ex Corde Ecclesiae“ und „Veritatis Gaudium“ gesetzt ist.

Zum Strategiepapier Internationalisierungprozess

Internationalisierung ist für die katho eine notwendige Aufgabe und ein fortwährender Lernprozess. Die Auswirkungen globaler Verflechtungsprozesse sind in den industrialisierten Gesellschaften sichtbar und prägen diese mit. Dies gilt auch für die regional und lokal verankerten sozialen und pastoralen Dienste, in denen die Absolvent_innen der katho tätig sind. Auf diesem Hintergrund beinhaltet Professionalität immer die Fähigkeit zur Interkulturalität – eine Kompetenz, die am besten durch physische Auslandsaufenthalte in Studium und Praktikum, jedoch auch durch den Aufbau eines englischsprachigen Lehrangebots und durch Lehrinhalte von profilierten Professor_innen im Regelstudium erworben wird.

Die Qualifizierung von Studierenden aus wirtschaftlich benachteiligten Weltregionen und der Aufbau wissenschaftlicher Kapazität dienen dem Ziel, die dortigen Wissenschaftssysteme zu stärken und dazu beizutragen, dass Abhängigkeitsstrukturen abgebaut werden.

Am Ende eines Auslandsaufenthalts, sei dieser als Studiensemester, als Praktikum oder als Dozentur durchgeführt worden, steht die Kompetenz, sich in einer anderen Gesellschaft, in einem anderen Lehr- und Lernsystem oder in einem Praxisfeld zurecht zu finden. Die Voraussetzungen, dass ein solches Vorhaben gelingt oder in Angriff genommen werden kann, sind jedoch nicht für alle Interessierten gleich. Vielmehr unterscheiden sie sich auf dem Hintergrund der jeweiligen Lebensverhältnisse und Vorkenntnisse.

Dieser Vielfalt kommt die katho durch ein breites Angebot entgegen:

  • Exkursionen zu Partnerhochschulen innerhalb und außerhalb Europas bieten Studierenden, denen eine mehrmonatige Abwesenheit vom Studienort in Deutschland nicht möglich ist, intensive interkulturelle Erfahrungen. Die Exkursionen werden in den Lehrveranstaltungen zu Hause vorbereitet und ihre Ergebnisse nach der Rückkehr diskutiert.
  • Der Ausbau der internationalen digitalen Lehre öffnet den Raum für bilaterale Semesterkurse und für thematisch fokussierte Vorlesungsreihen mit mehreren Partnern.
  • Neue Formate von gemischter Mobilität, in der virtuelle Elemente mit Präsenzphasen an der Gasteinrichtung im Ausland kombiniert werden, werden in das Angebot einbezogen.
  • Durch die Akquise neuer Partnerhochschulen und die Vertiefung bestehender Kooperationen weitet die katho die Möglichkeiten, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen oder in Lehre und Forschung das eigene akademische Profil zu schärfen, beständig aus. Neben Europa liegt ein regionaler Schwerpunkt in den Ländern des Globalen Südens.
  • Bei allen Entscheidungen und in allen Phasen der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung erhalten Interessierte und Teilnehmer_innen maßgeschneiderte Unterstützung durch das International Office und die Internationalisierungsbeauftragte oder andere Lehrende der Fachbereiche.

Zu International Office & Teams International

Die katho arbeitet in ihrer Gesamtheit am Internationalisierungsprozess. Internationale Themen und Projekte sind in ihren Kernfunktionen Lehre, Forschung, Transfer und Weiterbildung beheimatet und wirken auf diese Weise profilbildend. Darüber hinaus erhalten Management und Verwaltung durch Maßnahmen für einzelne Mitarbeiter_innen gezielte Weiterbildung und sind durch eigene Vorhaben gestaltend am Aufbau der eigenen Institution und von Partnerhochschulen beteiligt.

Das Thema Internationalisierung ist in den Gremien der katho im AK International angesiedelt, dem der Rektor, die Internationalisierungsbeauftragten der Fachbereiche sowie die Leitung des International Office angehören. Die Treffen sind ein Ort des Austauschs über die Aktivitäten des Rektorats, der Fachbereiche und des International Office und der Abstimmung von gemeinsamen Strategien und Projekten. Darüber hinaus obliegt es der Runde, Entscheidungsgrundlagen für die verfassten Gremien der Selbstverwaltung, zum Beispiel zu Anträgen auf Errichtung einer Schwerpunktpartnerschaft, zu erarbeiten und Empfehlungen zu relevanten Themen der Internationalisierung zu geben.

ANSPRECHPERSONEN

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Prof. Dr. Hans Hobelsberger

Rektor, Hochschulleitung Köln
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Helene Hofmann

Leitung International Office, Erasmus+ Institutional Coordinator Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten
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